Biologie? Kultur? Rassismus!

GLADT ist als Organisation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*-Leuten entstanden. Sehr schnell wurde aber klar, dass auch für eine queere Organisation eine Positionierung zum Thema Rassismus unumgänglich ist.

In diesem Dossier nehmen wir mit einem Positionspapier Stellung und dokumentieren frühere Diskussionsbeiträge einzelner ehemaliger und jetziger Mitglieder und weiterführende Links zum Thema (letzte Aktualisierung dieses Dossiers: 29. September 2009).

Was tut GLADT?

Hier finden Sie die Standpunkte und eine Auswahl der Aktivitäten des Vereins zu diesem Thema.

→ Positionspapier:

→ Landesaktionsplan gegen Rassismus und ethnische Diskriminierung:

  • Auf Beschluss des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen sind alle Berliner Senatsverwaltungen aufgefordert, in ihren Bereichen Maßnahmen gegen Rassismus und ethnische Diskriminierung zu konzipieren und durchzuführen. In dem zivilgesellschaftlichen Gremium, das an der Erarbeitung mitwirkt, beteiligt sich auch GLADT. Sobald es veröffentlichte Informationen gibt, werden sie auch hier publiziert. (Zum Hintergrund: Da der Beschluss des Landesbeirats bereits im Juli 2007 gefasst wurde, in der Zwischenzeit aber nicht viel passiert ist, hat nun die mittlerweile eingerichtete Landesantidiskriminierungsstelle die Federführung übernommen.)

→ Publikationen & Interviews

→ Öffentliche Veranstaltungen

→ Relevante Gruppenangebote bei GLADT

  • GLADT bietet für Projekte und Organisationen und Gruppen von Studierenden, pädagogischen Fachkräften und anderen Multiplikator_innen Fortbildungen in den folgenden Bereichen an:
    • Grundlagen Rassismus und Antisemitismus
    • Migration und deutsche Identität
    • Rassismus und Rechtsextremismus in schwulen Szenen

→ Beratung bei GLADT

  • Das Erstberatungsangebot von GLADT umfasst auch rassistische Diskriminierung und Gewalt. Als Verein unterhalten wir gute Kontakte zu Organisationen und Beratungsstellen, die sich um Diskriminierungs- und Gewaltopfer kümmern, aber auch zu spezialisierten Rechtsanwälten/Rechtsanwältinnen, Ärztinnen/Ärzten und Psychologinnen/Psychologen. Sie sich einfach bei uns im Büro!

Weitere Kontakte und Informationsquellen

  • Das «Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz» (AGG) verbietet seit August 2006 die Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. Es bietet einen zunehmend wichtiger werdenden Rahmen für den Kampf gegen direkte und indirekte Diskriminierung.
  • Die Beratungsstelle «ReachOut» bietet ist eine Unterstützung und Beratung für Opfer rassistischer und antisemitischer Gewalt und unterhält ein antirassistisches, interkulturelles Bildungsprogramm. Im Fokus stehen bei ReachOut die Situation und die Perspektive der Opfer von Gewalt. Auf der Internetseite führt das Projekt eine Chronik, die seit 2005 rechte, rassistische, antisemitische, aber auch sexistische und homophobe Gewalt dokumentiert.
  • Das «Antidiskriminierungsnetzwerk» unterhält ein Netzwerk, in dem Beratungsstellen aus unterschiedlichen Bereichen (so auch GLADT) Mitglied sind. Das ADNB hat aber auch eine eigene Beratungsstelle, die Diskriminierungsopfer berät, begleitet und im Bedarfsfall spezialisierte Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen, Ärztinnen/Ärzte und Psychologinnen/Psychologen vermitteln kann. Auf Wunsch werden auch Medien und Politik eingeschaltet.
  • Der Antidiskriminierungsbereich der Lesbenberatung Berlin berät zu Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen und zu den Möglichkeiten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Diskriminierungsfälle werden dokumentiert. Besonderes Anliegen ist es, lesbische/bisexuelle Frauen und Trans* mit und ohne Migrationshintergrund zu stärken und zu vernetzen.